Bei einer Wurzelbehandlung stellt
der Zahnarzt zunächst einen Zugang zum Wurzelkanalsystem her.
Hierbei geht er sehr behutsam vor, um nicht unnötig Zahnsubstanz
zu entfernen, damit der Zahn nicht zu sehr geschwächt wird.
Eine häufige Ursache für Mißerfolge ist, dass kleinere
Wurzelkanäle nicht gesehen werden. Am Ende der Behandlung sind
dort noch immer Bakterien vorhanden und die Entzündung heilt
nicht ab. Damit keine Anteile des Kanalsystems übersehen werden,
benutzt der Spezialist hierzu in der Regel ein Mikroskop.
Im unten gezeigten Beispiel sind zunächst
drei Wurzelkanaleingänge erkennbar. Bei entsprechender Vergrößerung
unter dem Mikroskop gelingt es einen weiteren Wurzelkanal darzustellen.
Wäre dieser weitere Wurzelkanal übersehen
worden, könnte das dort verbliebene abgestorbene Gewebe mit
den darin befindlichen Bakterien für ein Scheitern der Behandlung
sorgen.
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